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Erziehung, Bildung, Pädagogik 


18-Jährige mit dem sozialen Reifegrad eines Kleinkindes“ 

Ein Psychiater über das Bildungssystem: Michael Winterhoff zeichnet in seinem Buch „Deutschland verdummt“ ein düsteres Bild des Bildungssystems. Dessen Umkrempelung vor 20 Jahren habe dazu geführt, dass jungen Menschen heute wesentliche soziale Kompetenzen fehlten. Einige 18-Jährige hätten die psychische Reife eines Kleinkindes, sagte er im Deutschlandfunk.  Deutschlandfunk 


Es geht um eine heute in Schulen und hinab zu den Kitas praktizierte pädagogische Idee (oder Ideologie), einer Vorstellung, Kinder könnten autonom lernen. Sie benötigten eigendlich keine Bezugspersonenen mehr und Lehrer oder Erzieher sollen im Grunde nur noch eine Art Aufsichtsfunktion erfüllen. Dabei werden Schüler und Kinder auf sich selber gestellt und man nimmt Ihnen die Beziehung zu einem Erwachsenen, dem Lehrer oder Erzieher. Laut Hr. Winterhoff ist das eine grundsätzlich falsche Methode und führt zu größen Verwerfungen der kommenden Generationen, die er in seinen Vorträgen an Beispielen ausführt.  Die Vorstellung, Kinder erarbeiten sich alles alleine und erziehen sich am besten noch selber, führt lt. Winterhoff dazu, daß Kinder keine richtige Persönlichkeitsentwicklung mehr durchlaufen

Unter "individuellem Lernen" wird heute verstanden, daß Kinder -  nicht wie man vielleicht glaubt - eine individuelle Aufmerksamkeit des Lehreres erhält, sondern das Kind soll selber entscheiden auf welchem Lernniveau es arbeiten soll ....


Auszug aus dem Interview mit Hr. Winterhoff:

Frage: Was läuft denn schief in den deutschen Klassenzimmern, dass genau das Ihre Analyse ist? 

WinterhoffJa, was schiefläuft ist, dass das Bildungswesen vor 20 Jahren umgekrempelt wurde auf Betreiben der OECD und von Ideologen, die über die Bildungspolitik das durchgesetzt haben. Das heißt, Lehrer sind nicht gefragt worden, Eltern nicht informiert worden. 

Und es geht um die Ideologie, die Vorstellung, Kinder könnten autonom lernen und sind auf sich gestellt letztendlich, also man hat den Kindern die Beziehung genommen – sehen Sie zum Beispiel daran, dass wir im Augenblick die beste Kita Deutschlands prämiert haben mit 25.000 Euro. Das ist eine Kita, die Funktionsräume hat, Tobe-Raum, Bastel-Raum, Café, einen Theater-Raum und vieles mehr, und die Kinder können sich dort frei bewegen und können auch sich frei entscheiden, was sie machen.

Frage: Aber das hört sich doch erst einmal gut an. 

WinterhoffSie sprechen mit einem Kinderpsychiater, der psychoanalytisch ausgebildet ist – für den ist das eine Katastrophe... ( weiterlesen )


Nachfolgend weitere Vorträge von Hr. Winterhoff passend zum Thema:

Wie die Digitalisierung unsere Kinder verblödet   oder   Behütet, verwöhnt oder gefährdet? Wie Kinder heute aufwachsen 


Dazu Beispiel 1.)  Pädagogik nach Emmi Pikler

Emilie Pikler  war lt. Wikipedia eine ungarische Kinderärztin, die angeblich "neue Wege" in der Kleinkindpädagogik ging.

Eine sogenannte Konvention nach Pikler  definiert einseitig "Kinderrechte", dieser Begriff in spätestens mit der Erweiterung der Hess. Verfassung von 2018 und aktuell mit der geplanten Grundgesetzänderung zur Einführung von Kinderrechten ein bekanntes Thema.

Kinderrechte klingen gut, wer würde nicht dafür eintreten, die Gefahr dabei ist aber eine andere, denn der Staat verschafft sich gegenüber den Eltern vielfältige Machtkompetenzen, die er nach belieben definieren kann. Bitte dazu Kapitel  Kinderrechte lesen.  


Sehen wir uns einige Beispiele der "Konvention" an:


Beispiel Punkt 7 der "Pikler Konvention:"

" Jedes Kleinkind ... hat das Recht, ausreichende und geeignete Möglichkeiten zu bekommen, um selbständig aktiv zu sein, sich durch freies Spiel und freie Bewegung entwickeln zu können, aus eigener Initiative seine Umwelt zu erforschen und dabei vom Erwachsenen mit Interesse begleitet zu werden..."


Bestätigt der Inhalt von Pkt. 7 nicht genau das, was Hr. Winterhoff oben scharf kritisiert ?  - Kinder werden nur "begleitet" und entwickeln dann keine soziale Intelligenz bzw. keine emotionale soziale Psyche ?


Einige Aussagen seitens Erzieherinnen in Foren zu Pikler

Ich habe mich mal umgeschaut, wie diese Pädagogik umgesetzt werden könnte und bin dabei auf einen Diskussionsbeitrag aus dem Forum auf eltern.de gestoßen. Der ist aktuell noch zu finden unter: 

https://www.eltern.de/foren/oktober-2007/689618-emmi-pikler.html  oder falls nicht mehr, dann hier als pdf.


Aus dem Inhalt:

"... vor zwei Wochen war ich bei einer Fortbildung zu Emmi Pikler. Die Fortbildung war eigentlich für

die Erzieherinnen unserer Krippe, aber wir Eltern konnten an der ersten Sitzung teilnehmen. Es war

super interessant. Ich mag jetzt nicht ins Detail gehen, das würde zu lange dauern. Ich hab mir

nur die Mühe gemacht, euch die "zehn Entlastungen für den Umgang mit Kindern" vom Handout abzutippen.

dazu muss ich sagen, dass ich nicht alles genauso unterschreiben kann, aber es sind tolle Denkanstöße, finde ich.

also voilà:
1. Du kannst getrost darauf verzichten, Kinder zu erziehen. Wenn du unbedingt jemanden erziehen willst, erzieh dich selbst.
2. Kinder brauchen Grunderfahrungen. Du brauchst sie ihnen nicht zu ersparen.
3. Kindern kannst du nichts vormachen. Also kannst du dich geben, wie du bist.
4. Du brauchst Kinder nicht wie Kinder zu behandeln. Du kannst sie so ernst nehmen wie dich selbst.
5. Kinder dürfen Fehler machen – genauso viele wie du. 
6. Du kannst Kindern ruhig sagen, was du denkst. Sie sagen dir dann vielleicht auch ihre Meinung.

7. Mit Kindern kannst du vernünftig reden. Am besten verstehen sie deine Gefühle, deine Freuden, deinen Ärger, deine Verliebtheiten, deine Enttäuschungen.

8. Du brauchst Kindern nichts beibringen wollen. Sie lernen eh nur, was sie wollen.

9. Du brauchst Kinder nicht zu beschäftigen und dir Tausend „Förderungspgogramme“ auszudenken. Das können sie allein. Sie werden sich schon melden, wenn sie dich brauchen..."


Eine vernünftiger Kommentar, den man selbstverständlich von einer verantwortungsvollen Mutter erwarten könnte, kam  von einer Dame, die sich Ulrike_35 nannte:


"...Zu 1: Sehe ich nicht so, ich bin da altmodisch und denke noch, wir haben als Eltern einen Erziehungsauftrag. Wie der aussieht muss jeder für sich entscheiden. Ich persönlich möchte Werte vermitteln und das gehört für mich auch zur Erziehung..."


Kommentar:  

Wenn das, was Hr. Winterhoff oben mit großer Schärfe an solchen Bildungssystemen kritisiert, stimmt, dann sind solche Pädagogiken wie diese von Pikler für die Entwicklung der Kinder schon in der KITA mit für schwere Defizite in den sozialen Kompetenzen  verantwortlich.  



Dazu Beispiel 2.)  Krippenpädagogik nach "offenen Konzept mit Funktionsräumen"

Mit dieser Beschreibung wirbt eine kleine Kinderkrippe zur Betreuung von Kinder von 10 Monaten bis 3 Jahren. Sucht man im Weltnetz nach diesem Konzept, so stößt man u.a. auf  Broschüren wie "Selbstbildungsprozesse von und in Kindergruppen". Die Bezeichnung scheint schon genau mit dem im Einklang zu sein, was der Psychiater Hr. Winterhoff (siehe oben) grundsätzlich für falsch konstatiert. Nämlich, daß heute in Schulen und hinab zu den Kitas praktizierte pädagogische Idee (oder Ideologie), einer Vorstellung, Kinder könnten autonom lernen. Sie benötigten eigendlich keine Bezugspersonenen mehr und Lehrer oder Erzieher sollen im Grunde nur noch eine Art Aufsichtsfunktion erfüllen. In der Broschüre spricht man an vielen Stellen von "eigenaktiven Lernen", Selbstbildung", "eigenaktiv gestaltete Kleingruppen" usw.

Einige Zitate aus der Broschüre:


"...soll die Leiterperson dem Gruppenprozess folgen und ihn nicht strukturierend führen; er sieht sie nicht als „Leiter“ in einem konventionellen Sinne, sondern eher als „Katalysator“ oder „teilnehmender Beobachter“, der die Gruppenmitglieder zu aktiver Teilnahme ermuntert und die „Duldung und Bejahung individueller Unterschiede“ fördert ..."


"... Es ist nicht primär Aufgabe der Erzieherin, selbst für die Integration jedes einzelnen Kindes in den Gruppenprozess Sorge zu tragen. Im Sinne von Foulkes sorgt sie sich in erster Linie um die Gruppe und wenn sie die notwendigen Voraussetzungen schafft, übernimmt die Gruppe die Sorge um die Einzelnen."


"Aus beiden Perspektiven ist die Grundlage für Lernbegleitung zuerst einmal die „Beobachtungskompetenz“ (Voß) des Leiters oder der Erzieherin,"


"dass die Kinder bzw. Gruppenmitglieder die Hauptakteure in ihrem Entwicklungsprozess sind und der Leiter oder die Erzieherin diesem Selbstbildungsprozess eher folgt als das er/sie ihn anleitet..."


"...Der Lehrer kann die Interaktion/Kommunikation seiner Klasse und die Beziehungsgestaltung seiner Schüler/innen zu ihrer Lernumwelt sensibel beobachten ..." 


Fazit: Es kann doch nicht erstrebenswert sein, dass sich Erzieher durch eine gute  "Beobachtungskompetenz" 

auszeichnen ... !?


Die richtige Früherziehung ist das Fundament für das komplette Leben

... das sagt ein renommierter Gehirnforscher zum Thema Lernen.  Was man heutzutage aus der Wissenschaft wirklich weiß über die Ausbildung des Gehirns in jungen Jahren, was man gut oder falsch machen kann, wann das Gehirn am besten lernt, nämlich in den ersten 5 Jahren, daß es wichtig ist, das Kinder in dieser Zeit möglichst viel gefordert werden und eine möglichst soziale Umgebung (am besten Familie ) hat, dann werden Methoden, wie Sie heute als "moderne Pädagigik" verkauft werden (z.B. Pickler), problematisch, vielleicht sogar fatal!  

Was ein Hirnforscher zum Thema Lernen sagt, hören Sie hier:  Manfred Spitzer - Hirnforscher Vortrag in Feldbach

Manfred Spitzer ist einer der renommiertesten deutschen Gehirnforscher und einer, der immer wieder u.a. auch vor den Folgen digitaler Medien warnt. Und das sehr provozierend: 

"Der übermäßige Gebrauch des Internets führt zu digitaler Demenz, darüber hinaus können Smartphones auch noch abhängig und kurzsichtig machen.

Wie lassen sich also Smartphone und Co sinnvoll nutzen? Wie gehen wir am besten mit der digitalen Innovation um? Welche neuen Erkenntnisse liefert die Hirnforschung? 

Manfred Spitzer hat Medizin, Psychologie und Philosophie studiert und wurde 1997 als jüngster Psychiatrieprofessor Deutschlands an die Uniklinik Ulm berufen. Er ist Leiter der psychiatrischen Universitätsklinik und gründete auch das Transferzentrum für Neurowissenschaft und Lernen.


Eine junge Mutter und Ihr Blog "Berufung Mami"

Eine junge Frau namens Jenniffer (Jahrgang 1979) betreibt einen eigenen Blog (Berufung Mami) und möchte andere junge Mütter dazu ermutigen, Ihre Kinder zumindest in den ersten 3 Jahren selber zu erziehen, Zitat:

Mit "Berufung Mami" spreche ich Eltern an, die vor der Entscheidung stehen, ob sie ihr Kind in den ersten Lebensjahren weiterhin selbst betreuen oder es in die Fremdbetreuung abgeben. Ich setze mich für die Kinder ein, für die es in mindestens den ersten drei Lebensjahren so wichtig ist, bei den Eltern zu Hause zu bleiben. Hierzu möchte ich meinen Beitrag leisten, indem ich Aufklärungsarbeit leiste.

Ich bin davon überzeugt, dass das Bewusstsein geschärft werden muss, denn die meisten Eltern wissen schlichtweg nicht, was frühkindliche Fremdbetreuung mit unseren Kindern macht und welchen Schaden es anrichten kann."

Ihren Blog, Berufung Mami , und eine kurze Vorstellung als Video finden Sie hier.


Micheal Hüter, ein Historiker und Kindheitsforscher warnt:  Verheerende Folgen durch Beziehungsmangel

Zitat: " ...nahezu jedes Kind auf der Welt .... kommen hochbegabt zur Welt. Erbkrankheiten sind sehr selten. Jedes Kind kommt mit der Fähigkeit zur Emphatie, sozialem Verhalten und einer endlosen Lern- und Lebenslust zur Welt."

"In den letzten 200 Jahren wurden der Mensch weder gebildeter noch kompetenter, noch umsichtiger und schon gar nicht lebender" 

"Die vollkommende Trennung des Kindes von der Familie, von intimen Gemeinschaften, also von Ihm nahestehenden Bezugspersonen sowie die Entfernung aus der öffentlichen Gemeinschaft ist der historisch größte Irrtum in der gesamten Menschengeschichte"

Kindheitsforscher Michael Hüter ist überzeugt: Nie zuvor in der Menschheitsgeschichte ging es Kindern seelisch und emotional so schlecht wie heute. Eine Ursache sieht der Historiker im zunehmenden Verschwinden der Institution Familie.


Mitteilung des Hess. Kultusministers A. Lorz - eine Blaupause für die Schule der Zukunft?

In einer Mitteilung des Hess. Kultusministerierum an Schule, Eltern und Schüler sind folgende signifikante Zitate zu entnehmen:

Quelle: An alle Eltern und Erziehungsberechtigten Hess. Eltern und Schüler 


"...Für die unterrichtsersetzende Lernsituation bzw. das Lernen zu Hause und das digitale Lernen steht den Schulen eine umfängliche Handreichung des Kultusministeriums zur Verfügung..."

"... wir arbeiten weiterhin mit Hochdruck daran, den Zugang zu unserer digitalen Lern- und Arbeitsplattform, dem Schulportal Hessen .... zur Verfügung zu stellen."

"... Dieses Jahr finden keine Benotungen statt..(...) alle Schüler werden versetzt."

"... Der Wechsel aus Präsensunterricht und häuslichem Lernen wird uns sehr wahrscheinlich auch im neuen Schuljahr begleiten "


Auch wenn dies in Zeiten einer "Coronakrise"  als vorübergehendes Modell erscheinen mag, scheint mir hier doch der Verdacht nahe, daß davon möglicherweise auch zukünftig nicht mehr groß abgewichen wird. "Digitales Lernen", teils von Zuhause aus mit ergänzendem "Präsenzunterricht" in der Schule, keine Benotungen mehr, keine Sitzenbleiber mehr? Wird die "Coronakrise" dazu benutzt, um die lang propagierte aber auch kritisierte Digitalisierung der Schulen jetzt durchzusetzen und alle Beteiligten unter dem Deckmantel einer "Notsituation" daran zu gewöhnen ?  

Nebenbei bemerkt, welche Fabrikate des digitalen Equipments werden vom Land Hessen wohl angeschafft? Microsoft ? Da kann sich ein Hr. B. Gates doppelt freuen; er verdient nicht nur Unsummen an einer propagierten Lösung der Coronakrise durch einen Impfstoff, sondern auch noch durch die "Digitalisierung" unserer Schulen.

Wie wäre es, wenn wir Ihm aus Solidarität etwas von seinem Gewinn abnehmen und es unter den Verlierern der Kriese verteilen? Wäre das nicht auch zutiefst "Christlich"? 


Zurück zur Schule.  

Viele Experten, darunter M. Spitzer warnen eindrücklich allein vor der "Digitalisierung" an Schulen bzw. der damit verbundenen Lernweise: 


Verhältnismäßig? Vorteile vs. Nachteile der "Digitalisierung" an Schulen  

Der nachfolgende Vortrag mit dieser passenden Bezeichnung ist dermaßen aussagekräftig und wichtig, daß ich hier eine bewusst längere Zusammenfassung gewählt habe. Aber ich empfehle sehr, sich den ganzen (und andere) Vortrag komplett anzuhören ! ( 1:36:30).

Welche "Nebenwirkungen" digitale Medien ist größtenteils unbekannt. 

Dieses Wissen sollte jedem Verantwortlichen in Sachen Bildung und allen Eltern gleichermaßen bekannt sein.


In diesem Zusammenhang wird seitens des Vortragsredners  die "Digitalisierung" in Schulen nicht nur kritisch betrachtet, sondern auch davor gewarnt !


Hören Sie Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer bei seinem Vortrag:

"Von der digitalen Demenz zu Smartphone-Pandemie: Risiken und Nebenwirkungen digitaler Informationstechnik für Gesundheit, Bildung und Gesellschaft" auf einer RPP-Tagung in Wien. 

Den vollen Vortrag finden Sie hier:  Von der digitalen Demenz zur Smartphone-Pandemie

Manfred Spitzer  ist ein deutscher Neurowissenschaftler und Psychiater. Er ist Professor für Psychiatrie an der Universität Ulm, seit 1998 ist er ärztlicher Direktor der Psychiatrischen Universitätsklinik in Ulm, an der er auch die Gesamtleitung des 2004 dort eröffneten Transferzentrums für Neurowissenschaften und Lernen (ZNL) innehat, das sich vor allem mit Neurodidaktik beschäftigt.


Eine Zusammenfassung seines Vortrages:

Problematische "Nebenwirkungen" von digitalen Medien insbesondere Smartphones sind neben den bekannten; wie Haltungsschäden, Übergewicht,  Risikoverhalten im Staßenverkehr  auch 

Kurzsichtigkeit, Schlafstörungen, Suchtgefahr, Depressionen, weniger Empathie, kognitive Entwicklung, Aufmerksamkeitsstörungen, Konzentrationsfähigkeit und sogar Demenz. 

Gerade in Schulen würden sich viele dieser Nebenwirkungen negativ bis katastophal auswirken, was absolut gegen die propagierte und geplante "Digitalisierung" in diesen Bereichen spricht !


1.) Kurzsichtigkeit: 

Das Smartphone ist das verbreitetste digitale Endgerät der Welt, ca. 3-5 Milliarden Geräte weltweit. Die Nutzung ist dabei sehr groß, da es Video, Kommunikation, Computer vereint und dazu noch tragbar ist. Es steht mittlerweile fest, das zu langes Sehen in zu kurzen Abständen in der Entwicklung (Wachstum) des Auges kurzsichtig macht. Das Auge wächst im Kindesalter mit, aber es passt in diesem Prozess auch die Sehschärfe an - wenn es nicht beeinflusst wird. Kurzsichtigkeit ist später die Ursache der häufigsten Risiken für Erblindungen. 

In Süd-Korea waren 30% der Jugendliche Smartphone süchtig, und 90% kurzsichtig ! Es wurden Gesetze erlassen: Wer ein Handy kauft und unter 19 Jahre ist, bekommt zwangsweise eine Software installiert, die zum einen verhindert, das Sie auf Porno Seiten oder Seiten mit Gewalt kommen und zum anderen werden die Eltern per Nachricht informiert, wenn die Nutzungsdauer einen bestimmten Wert überschreitet, also das Kind zu oft am Smartphone hängt. Spieleserver werden ab 24:00 abgeschaltet, ein "durchspielen" der Nacht geht nicht mehr. 

Die Fa. Samson kommt ja aus Südkorea und trotzdem schützt Südkorea durch Gesetze Ihre nächste Generation vor den schlimmsten Auswirkungen ! China hat 2019 z.B. ein Smartphone Verbot an allen Schulen eingeführt. Warum macht man so etwas nicht bei uns? 


2.) Schlafstörungen:

Der intensivste Farbanteil des Smarphones ist der Blauanteil. Menschen besitzen im Auge sog. blaulicht Rezeptoren, die direkt auf die innere Uhr wirken. Blaulicht bedeutet hier : Tag ! Daher ist Blaulicht am Abend ein falsches Signal, die Natur kannte Blaulichtanteile in der Evolution nur am Tage, nicht am Abend oder in der Nacht. Studien hätten gezeigt, 1 std. abends Bildschirmkonsum bewirkt bis zu 2 Std. weniger Schlaf in der Nacht! Der Körper schüttet zu wenig Schlafhormone aus. Es gibt zwar Apps, wie "Nightshift", da schaltet man den blauen Lichtanteil abends aus... am besten aber ist kein Konsum mehr am Abend. Aber auch eine "emotionale Beanspruchung" (Ballerspiele, Beziehungsstress beim Daddeln) vor dem Schlafen rauben diesen. Schüler sind dann morgens permanent müde, weil Sie Abends und Nachts zu viel vor dem dig. Endgerät verbracht hatten. Dadurch wird weniger gelernt, was sich dann so fortsetzt, daß in der nächsten (schlafgestörten) Nacht die "Verfestigung" des gelernten nochmals gestört wird. Ein Teufelskreis, Kinder lernen weniger und können das "weniger" auch noch Nachts weniger verfestigen od. einprägen. Das wäre lt. Hr. Schnitzer derzeit mit ein Teil der "Bildungskathastophe". 

Der Schüler, der in Mathematik eine 2 hat, könnte keine Prozent- und Bruchrechnung mehr. 

Zusammenfassend sagt Hr. Spitzer wäre in Deutschland eine Bildungskatastrophe, sie würde von Politikern zwar klein- und schön geredet, aber es wäre Fakt. Man könnte heute auch nicht mehr die gleichen Klassenarbeiten schreiben wir vor 20 Jahren - das gäbe nur Noten zwischen 5-6... egal in welchem Fach !


3.) Suchtgefahr:

Wäre definitiv real, auch nach einer DAK Studie sind 465.000 Jugendliche sogenannte "Risiko-Gamer".

 

4.) Depressionen: 

Nach mehreren Studien würde täglicher Facebookkonsum depressiv machen. Nach einer Studie von amerikanischen Psychologen gibt es klare Hinweise auf eine Korrelation zwischen Zeit am Bildschirm und Suizität (also Selbstmordgefährdung) . Dabei hat man festgestellt, das es nicht von der sozialen Stellung abhängt, sondern ausschließlich von der Bildschirmzeit. Bei Frauen sei seit der letzten 7 Jahre ein Anstieg der Selbstmordrate um 100% (!) festzustellen, bei Männern 30%. 


5.) Weniger Empathie

Empathie ist keine angeborene Eigenschaft, Sie muß durch soziale und vor allem direkte Kontakte erlernt werden. Gefühlsausdrücke können nur durch direkten Kontakt von Mensch zu Mensch gelernt werden. Gute Empathie zeichnet sich schon dadurch aus, daß man jemanden seinen Gefühlszustand "ansehen" kann. Wenn nun junge Menschen die meiste Lernzeit für soziale Empathie auf die soziale Medien "outsoursen", dann muß das eben Auswirkungen haben. Nach einer Studie stellte man fest, je mehr Zeit junge Menschen vor dem Bildschirm sitzen , desto weniger Mitgefühl entwickelten Sie - für Ihre Eltern und Ihre Freunde (!).

Beispiel a.)  Ein 82-jähriger Mann bricht in einer Essener Bankfiliale vor einem Geldautomaten zusammen. Danach betreten nacheinander vier Menschen den Raum – und erledigen in aller Ruhe ihre Finanzgeschäfte. ( Zeitungsartikel )
Beispiel b.)  Heidenheim (Baden-Württemberg) – Handyvideo statt Erste Hilfe: Die Reaktion eines Gaffers auf einen tödlichen Verkehrsunfall sorgte deutschlandweit für Entsetzen. Jetzt hat sich der Mann der Polizei gestellt. ( Zeitungsartikel2) In Deutschland wird ein Gesetz kommen, in dem Gaffer strafrechtlich belangt werden können ( Gesetzesantrag ) . 


6.) Kognitive Entwicklung

Eine Studie von deutschen Kinderärzten zeigt im Vortrag ab sehr deutlich, was Kinder mit 5 Jahren für unterschiedliche Entwicklungsgrade haben, wenn man Sie 

a.) Eine Stunde oder weniger  und 

b.) Drei Stunden oder mehr am Tag TV schauen lässt

Die Aufgabe war dabei: malt einen Menschen - der Unterschied ist mehr als BEACHTLICH ! ( siehe Vortrag )

In einer anderen Studie wurden 4500 Kinder im Alter von 8-11 Jahren untersucht. Es ging um die Auswirkungen von Schlaf, Sport und Bildschirmmedien auf die geistige Entwicklung der Kinder. Das Ergebnis war ernüchternd: 

Bildschirmmedien haben den größten Effekt - und zwar im Gegensatz zu den anderen - im NEGATIVEN SINNE ! (d.h. viel Sport + Schlaf sind positiv, viel Bildschirm dagegen sehr negativ ). Das bedeutet aber auch: 

Mehr I-Pads im Kindergarten oder der Grundschulen schadet nachweislich der kindlichen Entwicklung !  (Thema Digitalisierung an den Schulen ) 


7.) Aufmerksamkeit, Konzentrationsfähigkeit

a.) Eine chinesische Studie  ( Association between mobile phone use and inattention in 7102 Chinese adolescents) an 7200 Chinesen zeigte, je mehr Kinder am Smartphone verbringen, desto mehr haben Sie Aufmerksamkeitsstörungen (ADHD) . 


b.) Die Uni Chicago stellte laut einer Studie fest ( Brain Drain: The Mere Presence of One’s Own Smartphone Reduces Available Cognitive Capacity ), alleine schon wenn das Smartphone neben auf dem Schreibtisch liegt, fällt das Ergebnis eines IQ Tests deutlich schlechter aus (Ablenkung) . Alleine die sichtbare Nähe des Smartphones zieht kognitive Ressourcen ab, und zwar deutlich ! Aber wenn man weniger Aufmerksamkeit hat, lernt man auch weniger.


c.) Bitkom, ein "Digitalverband" in Deutschland behauptet, wenn wir den schwachen Schülern Internet und ein Endgerät kostenlos zur Verfügung stellen würden, dann würden schulische Leistungen besser werden. Hr. Spitzer ist sich sicher: Das Gegenteil ist der Fall!

Was noch dazu käme: Gerade den schwachen Schülern wird dabei am meisten geschadet !  

( Bitcom - 1999 gegründet, vertreten wir heute mehr als 2.700 Unternehmen der digitalen Wirtschaft, unter ihnen gut 1.000 Mittelständler, über 500 Startups und nahezu alle Global Player.) Es geht ums Geschäft !


d.) "Der Füllfederhalter ist mächtiger als die Tastatur", eine Studie aus dem Jahre 2014 ( Studie ). Man nehme  5 große Hörsäle und lässt jeweils die Hälfte der Studenten den Laptop vorher abgeben und die andere hälfte mit Stift und Zettel arbeiten.  

Danach werden Muliple Choice Aufgaben über das Thema gemacht - und es war 5x das gleiche Resultat:  Diejenigen, die mitschreiben mussten, hatten besser abgeschnitten !


Zitat: Die "Digitalisierung" in den Klassenzimmern führt nicht zu einer Verbesserung sondern zu einer Verschlechterung des Unterrichts, dafür gibt die Regierung dann 6 Milliarden Euro Steuergelder aus 


Das Hauptproblem bei PC im Unterricht wäre, daß während der Schulzeit am digitalen Endgerät ca. 34% der Zeit etwas anderes gemacht wird, als zu lernen... Aber man hat auch untersucht, ob mehr (Lern) Zeit am Computer zu besseren Noten führt - das Ergebnis war klar: NEIN. Also wer mehr am Computer lernt, der lernt deswegen nicht mehr ! 

Zitat: "Wenn Computer so etwas wären wie die "Pille gegen Dummheit" und man würde diese z.B. an die Gesundheitsbehörde schicken mit der Bitte um Zulassung, würde es postwendend zurückgesendet werden müssen mit der Begründung : Es hat keine Wirkung, aber jede Menge Nebenwirkungen ".


e.) Nächste Studie: Die Militärakademie Westpoint  (The impact of computer usage on academic performance) hatten sich vorgenommen, die Nützlichkeit digitaler Medien (vor Einführung) für sich zu testen. 

Man hat 50 Klassen per Zufall versuchsweise eingeteilt: 

- PC+Tablet 

- Nur Tablet 

- keines von beiden.  

Ergebnis: Nur die Leute ohne PC oder Tablet waren durchschnittlich 20% besser. Die Autoren folgerten daraus : Dieser Effekt muß an anderen Schulen, welche nicht unser hohes Motivationspotential (Militärschule)  besitzen, noch folgenschwerer sein. 


Zitat: Digitale Medien an den Schulen behindern also massiv den Lerneffekt. 


f.) Eine andere Studie zeigt, daß die PISA Wertungen in Verbindung mit der Höhe von Investitionen der Länder in digitale Medien umgekehrt proportional währen. Finnland war lange Zeit PISA Sieger, nach Ihrer Digitalisierung waren Sie im Vergleich stark abgesackt.


g.) Die OECD (Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) stellt in Ihrem Buch die Digitalisierung in Schulen zwar erst mal positiv dar  (Students, Computers and Learning - Making the Connection ), aber wie man auf der Grafik auf Seite 153 des Buches schon sehen kann, fällt die "Performance" eben, je mehr Computer in den Schulen zum Einsatz kommen. 

Dafür sollen nun auch in Deutschland 5 Milliarden Euro ausgegeben werden ?Und das unter dem unscheinbbaren Begriff  "Digitalisierung" in den Schulen ? Hr. Spitzer kritisiert auch die suggestive und heuchlerische Aufmachung des Buches der OECD: 

"Computer und lernen - making the Connection" suggeriert dies als einen Vorteil - aber die Auswirkungen sind definitiv NEGATIV !


h.) Sciencexpress Report - Google Effects on Memory: Cognitive Consequences of Having Information at Our Fingertips 

Was wird hier ausgesagt? Wissenschaftler von Columbia und Havard haben etwas ganz simples gemacht: Es wurden Informationen dargeboten; per Buch, Zeitung, Zeitschrift oder Google. Ein paar Tage später hat man geschaut was am besten hängen blieb. Ergebnis: Informationen per Google blieben am wenigsten hängen ! 

Zitat Hr. Spitzer: "Wenn es etwas gibt, was man zum lernen nicht verwenden soll, dann ist es Google ! " und " Bildungspolitiker sagen heute, wenn die Schüler was lernen sollen, dann sollen Sie es Googeln... die Studie zeigt genau das Gegenteil."


i.) Im Sciensemagazin konnte man schon vor 8 Jahren unter dem Artikel " Electronic Textbooks: Why the Rush? "  nachlesen, das elektronische Lehrbücher nicht so gut funktionieren wie solche aus Papier, und zwar vor allem dann, wenn Sie "so richtig gut gemacht sind" - also aufwendig graphisch und mit Videos , Links etc. ausgestattet.  Wenn man das macht, und das sagt der Artikel aus, nimmt die Lernleistung der Schüler ab ! Hr. Schnitzer begründet das so: 

Je mehr Schüler beim Bedienen schon abgelenkt werden, desto weniger denken Sie darüber nach - und das ist nicht gut für das Lernen. Es ist eine Quintessenz der Neurowissenschaft in Verbindung mit Lernen : NACHDENKEN ! Computer sind auf der Arbeit zwar gut, um geistige Arbeit abzunehmen, aber um zu Lernen muß man eben selber denken.  Artikel, wie z.B. von dem Magazin GEO : "Wissen fürs Leben: Digital macht schlau!" stc. wären absolute Luftnummern und hätten nichts mit der Wirklichkeit zu tun.


j.) Demenz

Die Korrelation zwischen kaputtem Gehirn und Hirnleistung wäre (erstaunlicherweise) relativ gering !  Wer in jungen Jahren viel gelernt hat, also  einen hohen Bildungsgrad erreicht hat, der bekommt im Alter kaum Demenz. Das einzige und beste Mittel gegen Demenz im Alter ist nicht Gemüse essen, Sport etc. - es ist der Bildungsgrad !

Oder anderer Blickwinkel: Wer Alzheimer hat, muß nicht automatisch dement werden - je höher aber der Bildungsgrad ist, desto weniger macht sich Alzheimer als Demenz überhaupt bemerkbar... (!)


 












Ein weiterer sehr guter Vortrag von Hr. Spitzer fand in Österreich / Feldbach statt. Dabei wurden noch weitere und tiefere Aspekte zum Thema beleuchtet, den Vortrag finden Sie hier:  M.Spitzer in Feldbach


Fazit: 

Wenn Leute wie Hr. Spitzer Recht haben, wird diese Digitalisierung an den Schulen den Bildungsstand weiter absenken. Aber das werden wir möglicherweise gar nicht mehr wahrnehmen, wenn man parallel Leistungskontrollen wie Benotungen "abschafft" und die Versetzungen garantiert ... 

 

Daher ein Aufruf an alle Eltern von Schülern sowie an alle Lehrkräfte : 

Schreiben Sie an den Kultusminister Hr. Alexander Lorz direkt an, teilen Sie Ihm Ihre Bedenken mit, und daß Sie mit dieser Form der Schulung Ihrer Kinder nicht einverstanden sind !


HessenHessisches Kultusministerium
Luisenplatz 10
65185 Wiesbaden

Telefon und Fax
Tel.: +49 (0) 611 368 -0 
Fax.: +49 (0) 611 368 -2099

E-Mail: poststelle.hkm@kultus.hessen.de

 


Amadeu Antonio Stiftung

Welch geistige Kinder sich - mit staatlicher Unterstützung-  noch so in frühkindlicher Pädagogik tummeln zeigt die Herausgabe eines in 2018 erschienenen  Leitfadens der "regierungsnahen" Amadeu Antonio Stiftung mit dem Titel: 

Ene, mene, muh – und raus bist du! Ungleichwertigkeit und frühkindliche Pädagogik“

Durch diesen Leitfaden sollen Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen darin geschult werden, rechtspopulistische Einflüsse rechtzeitig zu erkennen und zu kennzeichnen. Beim Lesen wird deutlich, was die Autoren unter rechtspopulistischen Einflüssen verstehen und auf welche Weise „Kinderrechte“ gegen Eltern eingesetzt werden könnten. 

Klingt völlig abgedreht, ist aber eine Tatsache:

So sollen Pädagogen besonders auf jene Kinder ihr Augenmerk richten, die ‚gut spuren‘, die als Mädchen Zöpfe und Kleider tragen, Haus- und Handarbeiten erledigen oder als Junge morgens schon einen längeren Weg zu Fuß in die Einrichtung zurücklegen. 

Möchten Eltern beispielsweise nicht, dass sich ihr Junge die Fingernägel lackiert, wäre das bereits ein Hinweis, dass man das Kind hinsichtlich seiner geschlechtlichen Identität in der Familie einschränkt. Laut dem Leitfaden dürfen Eltern bestimmte geschlechtstypische Verhaltensweisen nicht festlegen. Auch deshalb, heißt es, seien Kinderrechte für die „Förderung von Geschlechtergerechtigkeit“ nötig. 

Zudem sollen Eltern, die die neuen sexualpädagogischen Bildungsprogramme  in Kindergärten und Schule als schamverletzend und indoktrinierend ablehnen, als „rechtspopulistisch“, „rechtsextrem“, „religiös-fundamentalistisch“, „antifeministisch“ oder „homo-, inter- und transfeindlich“ bezeichnet werden. Und das, obwohl diese sexualpädagogischen Ideen bereits mehrfach von Wissenschaftlern widerlegt wurden. Hier entpuppt sich die sogenannte Chancengleichheit als Diktat, weil sie einseitig gegen die Weltanschauung und gegen den Willen der Eltern durchgesetzt werden soll. Diese Beispiele machen klar, dass es also nicht mehr wirklich um „Kinderrechte“ geht, sondern darum, fatale "Ideologien" in der Gesellschaft durchzusetzen..


Übrigens, die Amadeu Antonio Stiftung wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend unter dem Bundesprogramm Förderung der Strukturentwicklung zum bundeszentralen Träger mit Steuergeldern "gefördert":

Zitat: "Nichtstaatliche Organisationen, die deutschlandweit in den Bereichen Demokratieförderung und Radikalisierungsprävention leisten, wurden in der ersten Förderperiode von „Demokratie leben!“ dabei unterstützt, ihre Angebote zu professionalisieren und ihr bundesweites Wirken zu verstetigen."



Schlußbetrachtungen

Liebe junge Eltern, nehmen Sie diese Sache ernst ! Machen Sie sich schlau, reden Sie mit anderen Eltern oder Verantwortlichen über Ihre Bedenken ! Es ist Ihr Kind, und (noch) haben Sie gesetzlich garantierte Grundrechte darüber, wie man mit Ihren Kindern umgeht !  

Wählen Sie eine KITA lieber nach "bewährten" Methoden bzw. Erzieher aus und lassen Sie sich nicht einreden, alles wäre heute viel moderner und besser ! Hr. Winterhoff und Hr. Spitzer (siehe oben) , beides Fachleute auf dem Gebiet, behaupten genau das Gegenteil.


Liebe Großeltern, nehmen auch Sie sich der Sache auch an. Es sind Ihre Enkel, Neffen, Nichten. Geben Sie Ihre Erfahrungen an Ihre Kinder-Eltern weiter ! Und nebenbei, wie aus dem Vortrag von Hr. Spitzer hervorgeht, gibt es nichts besseres als Enkel, um bis ins hohe Alter geistig fit zu bleiben !


Was hier oft als " moderne Pädagogik" propagiert wird, ist fraglich und wird von Fachleuten, aber auch von der Vernunft widerlegt.  

Wenn plötzlich "traditionelle Methoden" einfach so über den Haufen geworfen werden sollen, dann sollte alleine diese Tatsache misstrauisch machen.  Sind unsere Vorfahren alles Idioten gewesen? Die größte kulturelle und wissenschaftliche Blüte hatte Deutschland in der Geschichte, (leider) nicht in der Gegenwart. Deutsch war einmal weltweit die Sprache der Wissenschaft (!),  das weiß heute nur leider kaum noch jemand. 



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Erzieher gesucht... (m/w/d)

das könnte man auch als eine Bankrotterklärung der Familienpolitik in diesem Lande werten... nicht, weil hier eine Gemeinde zu wenig "Erzieher" hat, sondern weil in diesem Land offensichtlich Familien Ihren Nachwuchs nicht mehr selber  erziehen wollen oder können, wie das für zig. Generationen vor uns selbstverständlich war. 

Der Staat solls richten - mit mehr "staatlichen" Erziehern in Kitas, Krippen etc... -

... statt eine Familienpolitik zu betreiben, in der es sich Mütter zeitlich und finanziell leisten können, wieder eine echte Mutterrolle einzunehmen !

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