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Recht und Freiheit


Freiheit, die ich meine,die mein Herz erfüllt 

Komm mit deinem Scheine süßes Engelsbild ! 

Magst du dich nie zeigen der bedrängten Welt ? 

Führest deinen Reigen nur am Sternenzelt ? (...)

Auch bei grünen Bäumen in dem lust´gen Wald 

Unter Blütenträumen ist dein Aufenthalt 

Ach!, das ist ein Leben wenn es weht und klingt 

Wenn ein stilles Weben wonnig uns durchdringt (...)

Wo sich Gottes Flamme in ein Herz gesenkt 

Das am alten Stamme treu und liebend hängt 

Wo sich Männer finden die für Ehr' und Recht 

Mutig sich verbinden weilt ein frei Geschlecht (...)

Freiheit, holdes Wesen, Gläubig, kühn und zart,
Hast ja lang erlesen, Dir die deutsche Art.(...)

Ein Ausschnitt aus Freiheit, die ich meine ist ein politisches Gedicht von Max von Schenkendorf (1783–1817). 

Mit der populär gewordenen Melodie von Karl August Groos gehörte es bis in die jüngste Zeit zu den bekanntesten

und schönsten deutschen Volksliedern. 


Gibt man den Begriff "Freiheit" in einer der größten Suchmaschinen ein , erhält man ca. 68.300.000 Ergebnisse. 

Es gibt wohl kaum einen anderen Begriff, der so oft benutzt wird. Es ist sicher eine tiefe verwurzelte Sehnsucht aller Menschen, in echter Freiheit zu leben. Hinterfragt man aber verschiedene Menschen, was Sie unter Freiheit verstehen, dann wird es schnell diffus. 

Für jemanden, der im Gefängnis sitzt, ist die Frage sicher erst mal schnell beantwortet. Für alle anderen ist die Definition von Freiheit schon nicht mehr so einheitlich und oft sehr subjektiv.  In der westlich geprägten (kapitalistischen) Welt wird diese Frage leider oft materialistisch beantwortet, hier steht die Höhe des Einkommens, eigenes Haus, Mobilität, Unabhängigkeit von Ehepartner, Selbstständigkeit , Rente etc. hoch im Kurs. 

Aber hat das was mit wahrer Freiheit zu tun?

Lesen wir dazu einige Zitate berühmter Persönlichkeiten : 

 

Eines steht über allem: Die Freiheit ! Was aber ist die Freiheit? Etwa Willkür? Gewiß nicht ! Freiheit ist Wahrhaftigkeit !

Wer wahrhaft, d.h. im Einklang mit seiner Natur ist, der ist frei !

Richard Wagner 1813 - 1883


"Denn nur seine Fähigkeit als ein sittliches Wesen  zu handeln, gibt dem Menschen Anspruch auf Freiheit; ein Gemüt aber, das nur sinnlicher Bestimmungen fähig ist, ist der Freiheit so wenig wert, als empfänglich. Nur der Charakter der Bürger erschafft und erhält den Staat und macht politische und bürgerliche Freiheit möglich. Denn wenn die Weisheit selbst in Person selbst vom Olymp herabstiege und die vollkommenste Verfassung einführte, so müßte Sie ja doch Menschen die Ausführung übergeben."

Friedrich Schiller 1759 - 1805 (Auszug aus einem Brief an Herzog Friedrich Christian vom 13.7.1793 )

 

"Das Geheimnis des Glücks ist die Freiheit, das Geheimnis der Freiheit aber ist der Mut" 

(Thukydides, griechischer Historiker)


"Der wirksamste Schutz der Natur ist die Hinfälligkeit des Menschen, seiner Werke und seiner Handlungen, deren Auswirkungen ihn früher oder später selbst vernichten müssen, weil ein Großteil seiner heutigen Handlungen allem Natursinn entgegengerichtet ist."  

Viktor Schauberger (1885-1958) österreichischer Naturforscher und Erfinder


“Man muss das Wahre immer wiederholen, weil auch der Irrtum um uns herum immer wieder gepredigt wird, und zwar nicht von Einzelnen, sondern von der Masse. In Zeitungen und Enzyklopädien, auf Schulen und Universitäten, überall ist der Irrtum obenauf, und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität, die auf seiner Seite ist.”

J.W. von Goethe


Menschenwürde ist der innere und sogleich soziale Wertanspruch, der dem Menschen um seinetwillen zukommt.

Die Menschenwürde besteht darin, daß der Mensch als geistig-sittliches Wesen von Natur darauf angelegt ist, in Freiheit und Selbstbewusstsein sich selbst zu bestimmen und in der Umwelt auszuwirken. Die Menschenwürde ist unantastbar. 

Daraus folgt, daß einerseits die Würde des Menschen nach der Verfassung der höchste Wert und damit der Mittelpunkt 

des Wertesystems ist und andererseits der Staat ausschließlich um des Menschenwillen da ist und Verletzungen der Menschenwürde verhindern muss.  

- Menschenwürde aus GG Art.1 - gem. Juristisches Wörterbuch "Vahlen Jura" 15. Auflage


"Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, dass er tun kann, was er will, sondern, dass er nicht tun muss, was er nicht will. 

Der Mensch ist frei geboren (...)"  

(Zitat Jean-Jacques Rousseau)


Wahrhaftigkeit, Sittlichkeit und Einklang mit der Natur sind also die wichtigsten Grundsätze der 

Freiheit, und erst auf diesem Boden kann auch echte GeRechtigkeit erwachsen.

Um Freiheit zu erhalten, bedarf es zum einen des vollen Bewußtseins dieser Werte 

und zum anderen den Mut und die Entschlossenheit, diese immer wieder aufs neue zu 

prüfen und zu verteidigen. 

Diese Werte sollen das Maß aller Betrachtungen in diesem Kapitel sein.


Inhaltsübersicht (bitte anklicken)


Freiheit durch Einklang mit der Natur

- Demographie

- Staatliche Bevormundung in der Kindererziehung 

- Gender und Frühsexualisierung

- Feminismus vs. Achtung der Frau

- Erziehung, Bildung, Pädagogik

- Rechte des ungeborenen Kindes

- Gesundheit

- System Babylon


Freiheit durch Wahrhaftigkeit

- Souveränität in der Bundesrepublik Deutschland

- EU Kritik

- Freiheit der Medien

- Meinungsfreiheit

- Digitalisierung

- Studie der Universität Fairbanks zu 9/11

- Kriegsgefahr durch Eskalierung

- Verfassungsschutz 

- Gesinnungskontrolle 

- Psychiatrisierung


Freiheit durch Sittlichkeit

- Die guten Sitten

- Pornographie ist eine Krise

- Vulven malen auf dem Kirchentag

- Genderideologie in der Sprache

 



„Die zivilisierte Menschheit hat trotz ihrer vermeintlich hohen technischen Kultur einen derartigen ethischen Tiefstand erreicht, daß dieser physische und moralische Verfall nichts anderes als ein kontinuierlich vor sich gehender Kulturzerfall ist.

Aus diesem Grunde wird es auch für Menschen, welche die Tragweite der begangenen Fehler erkennen, zur heiligen Pflicht, unentwegt und selbst unter Hintansetzung der eigenen Vorteile für die endliche Richtigstellung der vielen Irrtümer einzutreten.“

Viktor Schauberger (1885-1958) österreichischer Naturforscher und Erfinder


Zuletzt noch ein paar bewegende, wie ich finde für die heutige Zeit passenden Worte von einem Mann Namens Lame Deer .

Er lebte von 1890 bis 1974 und war "Medizinmann" der Dakotas,  einem Unterstamm der Sioux Indianer.

Hören wir, was er zu sagen hatte:


Ich bin Medizinmann — ein wicasa wakan

Medizinmann das ist ein Wort, das die Weißen erfunden haben. Ich wünschte, es gäbe ein besseres Wort, um auszudrücken, was "Medizinmann" für uns bedeutet, aber ich finde keines und du auch nicht, und so müssen wir uns wohl damit zufrieden geben. 

Ein wicasa wakan muss viel und oft mit sich allein sein. Er will weg von der Menge, weg von den kleinen, alltäglichen Dingen. Er liebt es zu meditieren, sich an einen Baum oder an einen Felsen zu lehnen und zu fühlen, wie sich die Erde unter ihm bewegt und wie über ihm das Gewicht des weiten flammenden Himmels lastet.

Auf diese Weise lernt er zu verstehen. Er schließt die Augen und beginnt klarer zu sehen. 

Was du mit geschlossenen Augen siehst, das zählt. Der wicasa wakan liebt die Stille, er hüllt sich in sie ein, wie in eine Decke –eine Stille, die nicht schweigt, die ihn mit ihrer donnergleichen Stimme vieles lehrt. 

Solch ein Mann liebt es, an einem Ort zu sein, wo er nur das Summen der Insekten hört. Er sitzt, das Gesicht gegen Westen, und bittet um Beistand. Er redet mit den Pflanzen, und sie antworten ihm. Er lauscht den Stimmen der wamakaskan — der Tiere. 

Er wird einer von ihnen. Von allen Lebewesen fließt etwas in ihn ein, und auch von ihm strömt etwas aus. Ich weiß nicht, was und wie, aber es ist so. Ich habe es erlebt. Ein Medizinmann muss der Erde angehören, muss die Natur lesen können wie ein weißer Mann ein Buch.

Alles, was ihr esst, wird in eine Plastikhülle gepackt, ist sauber zerteilt und vorbereitet für die Pfanne, hat keinen Geschmack und erweckt in euch keine Schuldgefühle.

Wenn ihr eure Pelz- oder Ledermäntel tragt, wollt ihr nicht daran erinnert werden, wie viel Blut und Schmerz sie gekostet haben. Wenn wir einen Büffel töteten, dann wussten wir, was wir taten. Wir baten seinen Geist um Vergebung und sagten ihm, warum wir es tun mussten. 

Wir ehrten mit einem Gebet die Gebeine derer, die uns ihr Fleisch als Nahrung gaben, wir beteten, dass sie wiederkommen sollten, wir beteten für das Leben unserer Brüder, des Büffelvolkes, genauso wie für unser eigenes Volk. Für uns ist alles Leben heilig.

Der Staat Dakota hat eigene Beamte für die Schädlingsbekämpfung. Sie setzen sich in ein Flugzeug und erschießen die Kojoten von der Luft aus. Sie führen Buch darüber, jeder tote Kojote wird in ihr Notizheft eingetragen. Die Vieh- und Schafzüchter bezahlen sie dafür. 

Kojoten ernähren sich von Nagetieren, von Feldmäusen und anderem kleinem Getier. Gelegentlich fressen sie ein Schaf, das sich verlaufen hat. Sie sind die natürlichen Abfallverwerter, sie säubern das Land von allem, was faulig ist und stinkt. Wer sich die Mühe macht und sie zähmt, für den sind sie gute Spielgefährten. Doch wenn sie am Leben bleiben, haben einige Leute Angst, ein paar Cent zu verlieren — und deshalb tötet man sie vom Flugzeug aus. Die Kojoten waren in diesem Land, bevor die Schafe hierher kamen, aber sie sind euch im Weg, denn ihr könnt aus ihnen keinen Profit schlagen. Mehr und mehr Tiere sterben aus. Die Tiere, die der Große Geist in dieses Land gesetzt hat, müssen fort.

Nur die Haustiere, nur die vom Menschen gezüchteten Tiere dürfen leben — zumindest so lange, bis man sie in den Schlachthof treibt. 

Dieser entsetzliche Hochmut des weißen Menschen, der sich anmaßt, mehr als Gott zu sein, mehr als die Natur! 

Der Weiße sagt: "Ich lasse dieses Tier leben, denn es bringt mir Geld"; und er sagt: "Jenes Tier muss sterben, ich kann an ihm nichts verdienen, den Platz, den es braucht, kann ich besser verwenden. Nur ein toter Kojote ist ein guter Kojote". Die Weißen behandeln die Kojoten fast so schlimm wie sie einst uns Indianer behandelt haben.

Ich habe den Eindruck, die weißen Menschen fürchten sich so sehr vor der Welt, die sie selbst geschaffen haben, 

dass sie diese nicht mehr sehen, fühlen, riechen oder hören wollen.
Regen und Schnee auf dem Gesicht zu spüren, von einem eisigen Wind wie erstarrt zu sein und an einem rauchenden Feuer wieder aufzutauen, aus einer heißen Schwitzhütte zu kommen und in einen kalten Fluss zu tauchen — diese Erfahrungen zeigen dir, dass du lebst. Aber ihr wollt das gar nicht mehr empfinden. Ihr wohnt in Kästen, die Sommerhitze und Winterkälte aussperren, ihr lebt in einem Körper, der seinen Geruch verloren hat, ihr hört den Lärm aus der Hi-Fi-Anlage anstatt den Klängen der Natur zu lauschen, ihr seht den Schauspielern im Fernsehen zu, die euch Erlebnisse vorgaukeln, euch, die ihr längst verlernt habt, irgendetwas selbst zu erleben. Ihr esst Speisen, die nach nichts schmecken. Das ist euer Weg. Er ist nicht gut.

Bevor unsere weißen Brüder kamen, um zivilisierte Menschen aus uns zu machen, hatten wir keine Gefängnisse. 

Aus diesem Grund hatten wir auch keine Verbrecher. Ohne ein Gefängnis kann es keine Verbrecher geben. 

Wir hatten weder Schlösser noch Schlüssel und deshalb gab es bei uns keine Diebe. 

Wenn jemand so arm war, dass er kein Pferd besaß, kein Zelt oder keine Decke, so bekam er all dies geschenkt.
Wir waren viel zu unzivilisiert, um großen Wert auf persönlichen Besitz zu legen. Wir strebten Besitz nur an, um ihn weitergeben zu können. Wir kannten kein Geld und daher wurde der Wert eines Menschen nicht nach seinem Reichtum bemessen. 

Wir hatten keine schriftlich niedergelegten Gesetze, keine Rechtsanwälte und Politiker, daher konnten wir einander nicht betrügen

Es stand wirklich schlecht um uns, bevor die Weißen kamen, und ich kann es mir nicht erklären, wie wir ohne die grundlegenden Dinge auskommen konnten, die — wie man uns sagt — für eine zivilisierte Gesellschaft so notwendig sind.

Auch der Mensch besteht aus Vielerlei. Woraus immer die Luft ist, die Erde, die Kräuter, die Steine, all das ist auch Teil unserer Körper. 

Wir müssen wieder lernen, wir selber zu sein und die Vielfalt in uns zu fühlen und zu entdecken. 

Wakan Tanka, das Große Geheimnis, lehrt Tiere und Pflanzen, was sie tun sollen.
In der Natur gleicht nichts dem anderen. Wie verschiedenartig sind die Vögel! Einige bauen Nester, andere nicht. 

Manche Tiere leben in Erdlöchern, andere in Höhlen, andere in Büschen. Wieder andere kommen überhaupt ohne Behausung aus. 

Sogar Tiere derselben Art — zwei Hirsche, zwei Eulen — verhalten sich unterschiedlich. Ich habe viele Pflanzen aufmerksam betrachtet. 

Von den Blättern einer Pflanze, die alle auf demselben Stängel wachsen, ist keines ganz wie das andere. 

Auf der ganzen Erde gibt es keine zwei Blätter, die einander völlig gleichen.

Quelle:  http://geist-des-lebens.de/gdl/worte-von-lame-deer

 


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