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Was verbirgt sich unter heutiger Digitalisierung ?


Heute Fiktion, aber bald Wirklichkeit?  

"Berlin. Ab dem 01.07. treten neue Gesetzesänderungen in Kraft, die alle Bundesbürger betreffen. Darunter auch die Pflicht, sich vom Hausarzt einen Mikrochip implantieren zu lassen, der künftig den Personalausweis, die Krankenkassenkarte und Bargeldzahlungen überflüssig machen soll. Neugeborene werden bereits seit dem 01.01. mit dem Chip ausgestattet, für alle noch nicht gechippten Bürger von UN-Mitgliedsstaaten gilt eine Übergangsfrist von einem Jahr. Das digitale Implantat ist wie bei Haustieren völlig ungefährlich und wird mit einer einfachen Spitze verabreicht. 

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) wertet das neue Gesetz als wichtigen Schritt in die digitale Freiheit und Sicherheit aller Bürger. Die Nutzung von Onlinediensten aller Art, bei denen eine persönliche Identifizierung notwendig ist, werde dadurch ebenso erleichtert wie der Besuch in Arztpraxen oder der tägliche Einkauf. Und das sei erst der Anfang, sagte Bundeswirtschaftsminister Schlaumeier, der bei der Digitalisierung „noch viel Luft nach oben sieht“.


Nun, soweit ist es noch nicht .. aber - könnte ein solcher Chipzwang bald zur bitteren Realität werden, wenn wir es zulassen ? Wäre es für bestimmte Kreise und Gruppen nicht praktisch, wenn wir künftig alle gechippt wären? Unsere Hunde und Katzen chippen wir ganz freiwillig und wie selbstverständlich, weil es so vernünftig erscheint. So können die lieben Vierbeiner nicht verloren gehen und jederzeit identifiziert werden, wenn sie mal ausreißen, jemanden angreifen oder etwas beschädigen sollten. Außerdem kann Wuffi sich nirgends unentdeckt verkrümeln, wenn er mal seine Ruhe vor Herrchen oder Frauchen haben will...

Das würde natürlich alles nur im Sinne von Fortschritt, Sicherheit oder Terrorbekämpfung geschehen, versteht sich. Immerhin könnte dann ja möglicherweise niemand mehr ein Verbrechen begehen, ohne dass man dann sofort wüsste, wer es war. Schließlich hat Papa Staat dank des Chips alle seine Schäfchen rund um die Uhr „auf dem Schirm“. Rund um die Uhr könnte von jedem Bürger ein sehr gutes Bewegungsprofil erstellt werden; dazu die Unterstützung einer Smartphone App - ganz freiwillig - weil es so tolle Vorteile hat.  

Aber, das wäre dann ja ein Überwachungsstaat? Nicht doch, dient doch nur zu unserer Sicherheit. Denn wer nichts Unrechtes tut und nichts zu verbergen hat, dem kann es doch egal sein, ob er auf Schritt und Tritt von den Behörden überwacht würde... oder ? Unser Privatleben, nun ja, so wichtig scheint uns das ja sowieso nicht zu sein, denn immerhin posten wir ja fast alles Private und Intime sowieso schon übers Internet in alle Öffentlichkeit hinaus, und das ganz freiwillig.

„Digitalisierung“ ist das Zauberwort der letzten Jahre, wir hören und lesen es derzeit in allen Mainstreammedien. Aber wissen wir wirklich, was damit gemeint ist ? Ist Digitalisierung heute nicht so etwas wie ein Containerbegriff, in den jeder nach Belieben etwas hineinpacken kann ?  Digitalisierung ist eigendlich nichts neues, es gibt sie schon seit den 80er Jahren, seit wir CDs abspielen statt Kassetten. 

Aber warum nun plötzlich diese erneuten Parolen, als wenn erst seit gestern alles digital läuft?


Wenn Regierung, Politik und Medien sich plötzlich so stark für Digitalisierung einsetzen, dann ist höchste Vorsicht geboten.

Die offiziellen Argumente klingen nur vorteilhaft:  schnelleres Internet, kontaktlos bezahlen, digitale Schultafeln ohne Kreide, online-Visite statt langer Wartezeit beim Hausarzt, Haustüren öffnen ohne Schlüssel in der Hosentasche... usw. 

Aber das bringt möglicherweise auch einen gigantischen Kontrollapparat, der alles über uns speichert, der uns permanent verfolgen kann, der unsere Geldbewegungen nach Belieben einfrieren kann, der uns als gläserne Sklaven einer digitalen Online-Diktatur gefangen hält, der wir uns alleine schon ohne Bargeld kaum mehr entziehen könnten.


Wir machen mittlerweile schon so vieles im täglichen Leben nur noch online und merken gar nicht, dass wir langsam aber sicher zu digitalen Junkies werden. Alles kommt so schnell, so praktisch und so smart daher, dass wir es freiwillig und unkritisch annehmen. Bisher genießen wir vor allem die Vorteile, die auf unsere Bequemlichkeit abzielen und uns deshalb besonders leicht einfangen können. Die Schattenseiten der schönen neuen Online-Welt verdrängen wir gerne, weil wir glauben, jederzeit aufhören zu können, wenn die Nachteile überhand nehmen.  Aber genau das könnte sich als Irrtum entpuppen, denn die „schöne neue Online-Welt“ wird bald unumkehrbar sein - „alternativlos“ - wie eine bestimmte Dame in solchen Fällen dann gerne konstatiert.

So alternativlos wie EU, Euro, Massenzuwanderung, Klimarettung und vieles andere, was unsere Freiheiten immer weiter einschränkt. "Alternativlos" ist auch so etwas wie "Orwelldeutsch" und bezeichnet durchaus totalitäre Zustände, die herbeigeführt und schließlich als „unumkehrbare“ Tatsachen offen präsentiert werden.


Nun, der Chip wird derzeit nicht zwangsimplantiert... Aber in Schweden zum Beispiel ist dieser Chip schon Realität, wie dieser Artikel auf Euronews behauptet. Zwar offiziell „nur“ zum Bezahlen oder Haustür öffnen und nicht als gesetzlicher Zwang, aber es zeigt, wie viele Bürger schon mitmachen und nicht sehen wollen, was der nächste logische Schritt sein könnte. 

Schon heute kann man in schwedischen Großstädten angeblich kaum noch mit Bargeld bezahlen. 


Agenda ID2020

Was ist  ID2020 ? Es ist eine globale Allianz öffentlich-privater Partner, einschließlich UNOrganisationen

und der Zivilgesellschaft. Mit von der Partie sind u.a.: GAVI (ein Verband von impfstofffördernden Arzneimitteln), Rockefeller FoundationCare u.v.m. Also Interessengruppen und (viel) Kapital. 

Ihre Agenda beschreibt diese Vereinigung online wie folgt: (Übersetzt)


"Das Bedürfnis nach einer guten digitalen ID ist universell

Die Fähigkeit zu beweisen, wer Sie sind, ist ein grundlegendes und universelles Menschenrecht. Da wir in einem digitalen Zeitalter leben, brauchen wir einen vertrauenswürdigen und zuverlässigen Weg, dies sowohl in der physischen Welt als auch online zu tun. Wir müssen die digitale ID richtig machen. Leider erfüllen aktuelle Modelle der digitalen ID nicht alle Anforderungen. Sie sind im Allgemeinen archaisch, unsicher, haben keinen angemessenen Schutz der Privatsphäre und sind für über eine Milliarde Menschen weltweit nicht verfügbar.

Jeder sollte Zugang zu einer digitalen ID haben, mit der er nachweisen kann, wer er über institutionelle und internationale Grenzen hinweg und über die Zeit hinweg ist, und gleichzeitig die Kontrolle darüber haben kann, wie seine persönlichen Daten gesammelt, verwendet und

weitergegeben werden. Die ID2020 Alliance setzt den Kurs der digitalen ID.  ID2020 koordiniert die Finanzierung der Identität und leitet diese Mittel an Projekte mit hohem Einfluss weiter, damit verschiedene Interessengruppen - UN-Agenturen, NGOsRegierungen und Unternehmen - einen koordinierten Ansatz verfolgen können, der einen Weg für eine effiziente und verantwortungsvolle Umsetzung in großem Maßstab schafft."


Es geht also um die Möglichkeit der digitalen Identifizierung möglichst aller Menschen auf dem Globus, und das wird hier als Menschenrecht betrachtet. Nun muß man vorsichtig sein, wenn es um die Verteilung von Rechten geht, in verweise dabei auf die aktuelle Diskussion der Einführung von Kinderrechten in das Grundgesetz. (siehe auch Kapitel Familienpolitik) Entscheidend ist immer die Frage, wem nutzt das ? Wenn, um nochmal auf das Beispiel Kinderrechte zu kommen, der Staat Rechte definiert, dann klingt das immer erst mal vernünftig, der Punkt ist aber dieser: Kinder haben schon automatisch alle Rechte - wie Erwachsene, aber durch die gesonderte Definition von "Kinderrechten" kann der Staat diese auch definieren und - und das ist die Befürchtung - auch gegenüber den Eltern durchsetzen. Dadurch würden aber Rechte der Eltern untergraben und der Verdacht ist, das dies genau so auch gewollt ist. Nun sind Menschenrechte wie in der ID2020 definiert, erst mal etwas Erstrebenswertes, aber auch hier ist genau zu unterscheiden: Wer hat etwas davon? Rechte können als solche natürlich auch erzwungen werden, die Frage ist nur, von wem und zu welchem Nutzen. Grundsätzlich könnte dann so etwas wie ein RFD Chip implantiert werden, möglicherweise sogar unter Zwang, denn der Staat muß ja dafür sorgen, daß Rechte beachtet werden müssen... mal weiter gesponnen ... z.B. bei Kindern nach der Geburt. Zum anderen werden ggf. genug andere Zwangsmittel dafür sorgen, daß mit der Zeit keiner um eine elektronische ID herumkommt, weil nur noch so Zugang zu Gesundheitsleistungen oder zu Geld möglich ist, was die Skeptiker einer Bargeldabschaffung ja auch u.a. befürchten. Solche Beispiele finden sich auch auf online auf Agenda ID2020, hier allerdings immer als Vorteil dargestellt, und das gerade auch für Flüchtlinge...

Nun gibt es Kritiker, die behaupten, man plane längerfristig die Implentation einer ID mit Hilfe eines Nano-Chips per Impfung... das klingt erst mal verschwörerisch, wäre aber technisch gesehen sicher möglich... zumindest die Mitwirkung von GAVI (ein Verband von impfstofffördernden Arzneimitteln) weist  auf ein Interesse von Impflobbyisten an ID2020 hin.

Einen (äußerst) kritischen Artikel über Agenda ID2020  mit weiteren Zusammenhängen finden Sie hier.

Um Sie noch ein bischen mehr zu strapazieren - es gibt Kritiker, die behaupten, das ein solches großflächiges ID-chippen auch durch eine Zwangsimpfung erfolgen könnte - z.B. bei einer Pandemie. Denkbar oder nicht - die Gesetze würden zumindest eine Zwangsimpfung zulassen... IfSG §20 (6) oder §21:

(...) Das Bundesministerium für Gesundheit wird ermächtigt, durch Rechtsverordnung mit Zustimmung des Bundesrates anzuordnen, dass bedrohte Teile der Bevölkerung an Schutzimpfungen oder anderen Maßnahmen der spezifischen Prophylaxe teilzunehmen haben, wenn eine übertragbare Krankheit mit klinisch schweren Verlaufsformen auftritt und mit ihrer epidemischen Verbreitung zu rechnen ist. (...)

Und mit IfSG §22 (Dokumentation) in Verbindung des "ID-Chippen" gibt es dann vor einer Zwangsimpfung kein Entkommen... kennen Sie eigendlich den Filmklassiker "Flucht ins 23. Jahrhundert ?" (Logans Run in Englisch) 



Vorhandene Infrastruktur bewusst schlecht reden um bestimmte Ziele umzusetzen ? 

Immer wieder werden digitale Netze in Deutschland als schlecht oder mittelalterlich hingestellt. Aber ist das wirklich so? Sicher gibt es gerade ländliche Gebiete, die nicht so gut angebunden sind wie z.B. Städte. Aber: Wer benötigt das wirklich ? Die meisten Bürger kommen mit dem aus, was wir haben. Der Ruf wird oft dann laut, wen z.B. Videodienste / TV schauen über das Internet "ruckt". Anwendungen, die eben relativ hohe Datenmengen bewegen. Das trifft auch für die sogenannten Cloud Betreiber zu. Ihr Geschäftsmodell benötigt eine 

Infrastruktur für hohe Datenmengen. Die Kosten für diese Infrastruktur trägt aber dann größtenteils der Bürger. 

Wer sagt uns eigendlich, daß nicht gerade diese Geschäftsmodelle und Ihre Lobbyisten hinter den öffentlichen Rufen nach schnelleren Netzen stecken ?  Unternehmen wie Google (z.B. mit Google Cloud Storage) sind sehr kapitalkräftige Unternehmen, die sicher eine Fülle von Möglichkeiten besitzen, die öffentliche Meinung zu beeinflussen. Bezahlen werden das am Ende alle Bürger, ob Sie wirklich einen Nutzen davon haben oder nicht.  Sollten solche Konzerne  für mehr Infrastruktur die der Umsetzung Ihrer Geschäftsmodelle dient, diese doch selber in angemessenem Maße finanzieren ? 


Sind Google, Facebook und Amazon mächtiger als wir denken ?

Amazon kündigte am 5. Januar neue Entwicklertools für den Sprachassistenten Alexa an: Das Alexa Mobile Accessory Kit soll die Sprachassistenz-Software Alexa auf einer ganzen Reihe weiterer Elektrogeräte verfügbar machen.

Zum anderen – und dies ist durchaus im Zusammenhang zu betrachten – überraschte Amazon kurz vor dem Jahreswechsel, am 29. Dezember mit seinem neuesten Transparenzbericht, der die Zahlen für die ersten sechs Monate des Jahres 2017 enthält.

Demnach hat der Konzern zwischen Januar und Juni (2017) eine neue Rekordmenge an Kundendaten an die US-Regierung übergeben, um den Forderungen der amerikanischen Strafverfolgungsbehörden nachzukommen.

Allein im Cloud-Segment erhielt Amazon 1.936 Anfragen aus der Bürokratie. Dabei ging es in 1.618 Fällen um Vorladungen, in 229 Fällen um Durchsuchungsbefehle und in 89 Fällen um andere gerichtliche Verfügungen gegen Amazon-Kunden.

Zum einen fällt auf, daß der IT-Gigant klar zwischen Anfragen von US-Behörden und Anfragen ausländischer Institutionen unterscheidet. Nahezu die Hälfte aller inländischen Datenübermittlungen wurden genehmigt, hingegen nicht einmal 3 Prozent aus dem Ausland.

Zum anderen sticht ins Auge, dass der Transparenzbericht – aller Lorbeeren, die sich Amazon aufgrund der Freiwilligkeit verdienen mag – keinerlei Angaben über die anderen Geschäftsbereiche enthält. Vor allem ist nichts darüber zu lesen, wie Amazon mit den durch die Echo- und Alexa-Produkte gesammelten Daten umgeht.

Die Software Alexa, die über sogenannte Echo-Lautsprecher der Kunden nahezu pausenlos alles Gesprochene mithört und zur Analyse und alltäglichen Unterstützung der Abgehörten gen Silicon Valley sendet, soll dank des Mobile Accessory Kit in immer mehr Produkte der verschiedensten Tech-Konzerne einziehen.

Im Kreis der teilnehmenden Firmen befinden sich Namen wie Bose und Jabra. Selbst der Haushaltsgeräte-Hersteller Whirlpool arbeitet bereits an Alexa-Mikrowellen, während Samsung sogar Backöfen mitlauschen lassen möchte.

In seinem Buch „Die Vernetzung der Welt: Ein Blick in unsere Zukunft“ aus dem Jahr 2013 schreibt Eric Schmidt, heute Executive Chariman der Google-Mutter Alphabet, Erhellendes: 


„Wir glauben, daß Plattformen der modernen Technologie wie Google, Facebook, Amazon und Apple mächtiger sind, als die meisten wahrhaben wollen. Und ihre Macht besteht darin, daß sie wachsen können und insbesondere sich so schnell ausbreiten können. Beinahe nichts, mit Ausnahme eines biologischen Virus, kann sich so schnell, effizient oder aggressiv ausbreiten wie diese Technologieplattformen. Und diese Macht überträgt sich auch auf die Menschen, die sie erstellen, kontrollieren und nutzen.


Zudem: Google, Facebook, Twitter, YouTube, WhatsApp und Co. sind allesamt private Unternehmen, die ihren Nutzern eine werbefinanzierte Software zur Verfügung stellen, über die diese miteinander kommunizieren können. 


Hinweise von Google selber verdeutlicht diese Strategie:

"Google verwendet Cookies und andere Daten, um Dienste und Werbung bereitzustellen, zu verwalten und zu verbessern. Wenn Sie zustimmen, personalisieren wir die Inhalte und Werbung, die Ihnen basierend auf Ihren Aktivitäten in Google-Diensten wie Maps, YouTube und der Google Suche angezeigt werden. Die Nutzung unserer Dienste wird auch von einigen unserer Partner analysiert. Klicken Sie auf "Mehr anzeigen" oder sehen Sie sich Ihre Optionen jederzeit auf g.co/privacytools an."


Alle Social-Media-Konzerne sind durch die Bank weg amerikanische Unternehmen. Es besteht keinerlei Rechtsanspruch auf die Nutzung dieser Software. Wer diese Netzwerke nutzen „darf“ und welche Inhalte dort „erlaubt“ sind und welche nicht, entscheiden zunächst einmal einzig und alleine diese Unternehmen selbst. 

Grundrechte auf Meinungsfreiheit oder auf eine "zensurfreie" Organisation können hier kaum Anwendung finden. Es gibt keinen Rechtsanspruch auf die Veröffentlichung von Inhalten auf den „Sozialen Netzwerken“, so daß diese Konzerne jederzeit und jeden Beitrag oder Kanal löschen können, bzw. Nutzer komplett sperren können. 

Das bedeutet aber auch, daß diese mächtigen Social-Media-Konzerne und Ihrem Monopol zur gebräuchlichsten öffentlichen Kommunikationsplattformen, errungen mangels Alternativen und Ihre "Beitragsfreiheit",  heute von der Öffentlichkeit und damit "demokratisch" in keinster Weise kontrollierbar sind. Damit ist auch das staatliche Telekommunikationsgesetz in mehrfacher Hinsicht faktisch und praktisch ausgehebelt. 


Amazon

Anwendungsprogramme auf dem Smartphone ... Amazon stellt seine Dienste, wie zum Beispiel den Bezahlservice Amazon Pay, auch anderen Händlern zur Verfügung – und weitet seine Vormachtstellung so weltweit aus. Damit kann Amazon also auch Einkäufe außerhalb des eigenen Konzerns kontrollieren und entsprechende personenbezogene Daten sammeln. Die andere Seite: Amazon kann dann entscheiden, mit wen er zusammenarbeitet - und damit auch gezielt benachteiligen ! Beispielhaft sind hier die kleinen Banken, wie z.B. Volksbanken, die nicht die entsprechenden Schnittstellen zur Verfügung gestellt bekommen um Bezahlvorgänge mit solchen Apps mit Ihren Konten bedienen zu können. So werden Kunden auf andere Banken gelenkt, die eben die Schnittstellen haben... 


Amazon eröffnete Anfang 2018 in den USA seine erste Hightech-Supermarktfiliale namens Amazon Go. Die Idee dabei: kein Warten an den Kassen, kein Kleingeld zählen, kein Verkaufspersonal. Es werden lediglich eine App und ein Amazon-Konto benötigt. Im Laden nimmt sich der Kunde einfach, was er möchte, und verlässt den Laden sogleich wieder. Der Kassenbon kommt per Mail. Wie dies genau funktioniert, gibt Amazon nicht preis. Der deutsche Bundesdatenschutzbeauftragte Peter Schaar kritisiert, dass bei einem Einkauf in einem Amazon-Go-Markt für den Kunden nicht nachvollziehbar ist, welche Daten gesammelt werden und was damit passiert. Klar ist, in den Läden befinden sich eine Vielzahl an Kameras und Sensoren. So wird das Verhalten der Kunden komplett erfasst und gespeichert. Auch hier das riesige Potential als Monopolist den Handel zu regulieren und zu steuern. Quelle2


Amazon kooperiert mit NSA  : 600 Millionen US-Dollar investierte angeblich die NSA, in die Entwicklung eines Cloud-Systems durch Amazon. Das offizielle Ziel der Plattform sei es, die Daten, welche die NSA rund um den Globus sammelt, sowie andere nachrichtendienstliche Informationen in einen einzigen „Daten-See“ zu übertragen. Dadurch sollen die NSA und weitere 16 US-Nachrichtendienste Informationen schneller austauschen und diese miteinander „verbinden“ können. Amazon-Chef Bezos zeigte sich begeistert über die Kooperation seines Unternehmens mit den US-Geheimdiensten.  Quelle1


Jeff Bezos besitzt mit Amazon nicht nur das größte Kaufhaus der Welt, sondern mit Übernahme der Washington Post auch mediale Macht. Zusätzlich schickt Bezos mit seiner Firma Blue Origin Raumfahrzeuge ins All, ihm gehören 45 Prozent der weltweiten digitalen Cloud – das ist ein Internetdienst, der Rechen- und Speicherkapazität anbietet – und mithilfe künstlicher Intelligenz (z.B. Alexa) erlangt er immer mehr Zugriff auf alle Bereiche im menschlichen Leben. Für Bezos ist immer noch „Day One“, denn die Möglichkeiten der Technik seien noch ganz am Anfang.  Quelle3


Wer möchte eigendlich gerne zum Sklaven einer von „intelligenten“ Computern gesteuerten Welt werden, die einzig ihren Machern dient? Der setze sich einfach auf sein Sofa und rede mit Alexa. Wem aber die persönliche Beziehung zu seinen Mitmenschen wichtiger als seine Bequemlichkeit ist, der kaufe seine Produkte im Laden vor Ort und mache diese Dinge zum Gesprächsthema. So entsteht eine Bewegung von beziehungs- und lebensbejahenden Menschen, die die anonyme, einzig der Kontrolle und des Profites aufgebauten Konzernherrschaft stoppt!


SpaceX (Space Exploration Technologies Corporation)

Vor ca. 1 Wochen saß ich zusammen mit meiner Frau abends auf der Terrasse und bewunderte den Sternenhimmel. Neben Sterne sind natürlich auch Sternschnuppen und auch Satelliten zu sehen. Die meisten Satelliten erscheinen als kleiner Punkt und ziehen langsam aber geradlinig über den Nachthimmel. An diesem Abend waren es aber eine unaufhörliche Kette von kleinen Punkten zu sehen. Bei ca. 30 Stck hörten wir auf zu zählen.  Recherchen stellte sich schnell heraus, worum es sich hier handelte:


Starlink

Starlink ist ein vom US-Raumfahrtunternehmen SpaceX unter Elon Musk und Gwynne Shotwell geplantes weltumspannendes Satellitennetzwerk, das ab Mitte 2020 Internetzugang in den USA bieten soll, 2021 fast weltweit. Mittlerweile befinden sich mehrere hundert Starlink-Satelliten im Erdorbit, womit SpaceX der weltweit größte kommerzielle Satellitenbetreiber ist. Insgesamt bestehen bis zum Jahr 2027 befristete Genehmigungen für den Start von maximal 11.927 Satelliten sowie Anträge von SpaceX für nochmals bis zu 30.000 Satelliten

Neben SpaceX arbeiten auch OneWebTelesat und Amazon (Projekt Kuiper) an Breitband-Internetkonstellationen.

OneWeb plant ein Netzwerk aus 600 Satelliten; bei Telesat sind mindestens 292 Satelliten vorgesehen und bei Amazon 3236.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Starlink


Weltweite Internetversorgung

Im Januar 2015 beteiligten sich die amerikanischen Unternehmen Fidelity Investments und Google mit zusammen rund einer Milliarde US-Dollar an SpaceX. Sie hielten damit 8,3 % des Unternehmens. Es wurde angenommen, dass sich Google für den neuen Plan von SpaceX interessierte, ein Netzwerk von Satelliten zur Internetversorgung aufzubauen. Die Ausführung soll 10 Milliarden US-Dollar kosten und rund fünf Jahre dauern. Im November 2016 reichte das Unternehmen erste Pläne für solch ein Konzept bei der US-Regulierungsbehörde Federal Communications Commission ein. SpaceX plant, 11.927 Satelliten in Umlaufbahnen von 340 bis 1.325 km Höhe zu stationieren. 

Im Mai 2019 startete eine Falcon 9 mit 60 Prototypen, die noch nicht die volle vorgesehene Funktionalität haben, in Umlaufbahnen von bis zu 550 km Höhe.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/SpaceX

 

Es handelt sich um private Unternehmen, kaum einer wird je erfahren, was da oben so rumschwirrt. Mal abgesehen davon, daß der Sternenhimmel bald nie wieder so sein wird, wie er war (es handelt sich in der Mehrzahl nicht um geostationäre Satelliten) ist hiermit sicher eine globale und lückenlose Überwachung von allem was auf dieser Erde kreucht und fleucht... wenn Sie erst mal mit einer digitalen ID beglückt worden sind. Das dies alles einmal gegen die gesamte Menschheit eingesetzt werden könnte, das sollte und zu denken geben.


Bargeld vs. Chipkarte

Barzahlen bedeutet wirkliche Freiheit, weil niemand nachvollziehen kann, was man von seinem Geld gekauft hat.

Die bargeldlose Gesellschaft kommt in Begleitung von großen PR-Kampagnen, die uns die Vorteile des bargeldlosen Zahlungsverkehrs weismachen wollen, aber den verheerenden Verlust unsrer Freiheit verschweigen werden. 

Wenn auch das Bezahlen nur noch digital möglich ist, sind wir wehrlos gegenüber Banken; aber auch den Behörden. 

Behörden stellen derzeit schon teilweise auf „E-Government“ um, Banken ziehen sich immer mehr aufs  „Online-Banking“ zurück, Personalausweise werden biometrisiert und mit Mikrochips ausgerüstet; Facebook, Google, Amazon etc., die ein immenses Wissen über Milliarden Nutzer gesammelt haben, kooperieren eng mit Regierungsapparaten und Geheimdiensten... usw. usw. 

Aber gegen eine Bargeldabschaffung können wir alle etwas tun:

Künftig wieder mehr bar zu bezahlen und dafür werben, dass andere mitmachen - in persönlichen Gesprächen, über die sozialen Medien, Rundbriefe, Vorträge oder Leserbriefe. So sorgen wir dafür, dass demnächst keine weitere Abnahme der Bargeldnutzung vermeldet wird, sondern eine Zunahme.  Weiterlesen


Digitale Patientenakte oder das gläserne Behandlungszimmer

Die Bundesregierung treibt die elektronischen Patientenakte mit Macht voran. Damit soll das letzte große Refugium der Privatheit neben dem Bargeld geschleift werden, das Arzt-Patienten-Verhältnis. Das Silicon Valley soll vollen Zugriff auf unsere Gesundheitsdaten bekommen können. Mit einem Beitrag unter dem Titel “Das gläserne Behandlungszimmer” hat sich  dazu Andreas Meißner, Psychiater und Psychotherapeut aus München und Sprecher der Ärzteinitiative „Freiheit für 1 %” in der Süddeutschen Zeitung zu Wort gemeldet: 


Krankenkassen flächendeckend bis 2021 eine elektronische Patientenakte anbieten, die Akte soll als „Serverakte“ angelegt werden, zwar wohl verschlüsselt, aber zentral gespeichert in Rechenzentren der jeweiligen Aktenanbieter.

Ein anderer Zugang zur elektronischen Patientenakte soll über Smartphone und Tablet erfolgen können. 

Und: das Bundesgesundheitsministerium soll künftig, gleich mit Stimmenmehrheit, in der Betreibergesellschaft der Aktenanbieter mitreden können ! Gesundheitsdaten sollen zudem bald auch über Grenzen hinweg fließen, um sie wirtschaftlich nutzen zu können, sagte kürzlich Japans Premier Shinzo Abe in Davos....   Quelle:  Süddeutschen Zeitung 



Digitalisierung in der Schule - der Weg in die Konditionierungsanstalt ?

Uns wird erzählt, Deutschland habe großen Nachholbedarf bei der Digitalisierung der Schulen. In einem sehr pointierten Gastbeitrag macht Peter Hensinger deutlich, das es keine Belege für bessere Lernerfolge durch Digitalisierung gibt, sondern das Gegenteil, und dass es letztlich darum geht, optimal konditioniertes Menschenmaterial hervorzubringen:


Auszug:  

Was versteht man unter "Digitaler Bildung"? Damit ist nicht gemeint, dass Lehrer nach eigenem Ermessen digitale Medien und Software als nützliche Hilfsmittel im Unterricht einsetzen, dass Schüler z.B. Word, Power Point oder Excel lernen, Auswertungen von Versuchen mit Programmen vornehmen, statistische Berechnungen durchführen oder lernen, Filme digital zu drehen und zu schneiden. 

Das gehört heute zu Grundfertigkeiten, die man ab der Oberstufe lernen sollte. Und dazu genügen stationäre PCs. 

Es geht vielmehr um eine schleichende Neuausrichtung des Erziehungswesens, bereits ab den KiTas. Es geht um die Übernahme der Erziehung durch digitale Medien. Ihr Rationalisierungs und Überwachungspotential macht um die Schule keinen Bogen. 

So wie bei der Industrie 4.0 Roboter die Produktion selbständig steuern, sollen Computer und Algorithmen das Erziehungsgeschehen autonom steuern. Welche Entwicklung damit eingeleitet werden soll, verriet Professor Fritz Breithaupt 2016 in der ZEIT:


2036 werden Eltern schon für ihre fünf Jahre alten Kinder einen virtuellen Lehrer abonnieren. Die Stimme des Computers wird uns durchs Leben begleiten. Vom Kindergarten über Schule und Universität bis zur beruflichen Weiterbildung. Der Computer erkennt, was ein Schüler schon kann, wo er Nachholbedarf hat, wie er zum Lernen gekitzelt wird. Wir werden uns als lernende Menschen neu erfinden. Dabei wird der zu bewältigende Stoff vollkommen auf den Einzelnen zugeschnitten sein    Weiterlesen


Aber mal von der Gefahr einer digitalen "Konditionierungsanstalt" abgesehen, würde es denn hinsichtlich eines Lernerfolges Sinn machen, Computer & Co. in Schulen oder gar in Kitas einzusetzen? Was sagt denn ein Psychologe oder Neurowissenschaftler dazu? 

Was einer dazu sagt, lesen (oder hören) Sie nachfolgend:


Smartphone Pandemie

Welche Nebenwirkungen digitale Medien, ganz besonders Smartphone haben, ist größtenteils unbekannt. 

Dieses Wissen sollte als Eltern von Kindern unbedingt bekannt sein. In diesem Zusammenhang wird seitens Hr. Schnitzer auch die derzeitige angeprisene "Digitalisierung" in Schulen nicht nur kritisch betrachtet, sondern auch davor gewarnt. 

Hören Sie Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer bei seinem Vortrag:

"Von der digitalen Demenz zu Smartphone-Pandemie: Risiken und Nebenwirkungen digitaler Informationstechnik für Gesundheit, Bildung und Gesellschaft" auf einer RPP-Tagung in Wien. 

Den vollen Vortrag finden Sie hier:  Von der digitalen Demenz zur Smartphone-Pandemie

Manfred Spitzer ist einer der renommiertesten deutschen Gehirnforscher und einer, der immer wieder vor den Folgen digitaler Medien warnt. Er  ist ein deutscher Neurowissenschaftler und Psychiater und Professor für Psychiatrie an der Universität Ulm, seit 1998 ist er ärztlicher Direktor der Psychiatrischen Universitätsklinik in Ulm, an der er auch die Gesamtleitung des 2004 dort eröffneten Transferzentrums für Neurowissenschaften und Lernen (ZNL) innehat, das sich vor allem mit Neurodidaktik beschäftigt.


Auszüge seines Vortrags:

Problematische "Nebenwirkungen" von digitalen Medien insbesondere Smartphones -

(neben Haltungsschäden (Orthopädie), Kurzsichtigkeit, SchlafstörungenÜbergewicht, Suchtgefahren, Depressionen, schlechte Empathie, DemenzRisikoverhalten im Staßenverkehr  (das Smartphone ist die Unfallursache Nr. 1 und hat Alkhohol am Steuer abgelöst ) sind auch:


1.) Kognitive Entwicklung

Eine Studie von deutschen Kinderärzten zeigt im Vortrag ab sehr deutlich, was Kinder mit 5 Jahren für unterschiedliche Entwicklungsgrade haben, wenn man Sie 

a.) Eine Stunde oder weniger  und 

b.) Drei Stunden oder mehr am Tag TV schauen lässt

Die Aufgabe war dabei: malt einen Menschen - der Unterschied ist mehr als BEACHTLICH ! ( siehe Vortrag )

In einer anderen Studie wurden 4500 Kinder im Alter von 8-11 Jahren untersucht. Es ging um die Auswirkungen von Schlaf, Sport und Bildschirmmedien auf die geistige Entwicklung der Kinder. Das Ergebnis war ernüchternd: 

Bildschirmmedien haben den größten Effekt - und zwar im Gegensatz zu den anderen - im NEGATIVEN SINNE ! (d.h. viel Sport + Schlaf sind positiv, viel Bildschirm dagegen sehr negativ ). Das bedeutet aber auch: 

Mehr I-Pads im Kindergarten oder der Grundschulen schadet nachweislich der kindlichen Entwicklung !  (Thema Digitalisierung an den Schulen ) 


2.) Aufmerksamkeit, Konzentrationsfähigkeit

a.) Eine chinesische Studie  ( Association between mobile phone use and inattention in 7102 Chinese adolescents) an 7200 Chinesen zeigte, je mehr Kinder am Smartphone verbringen, desto mehr haben Sie Aufmerksamkeitsstörungen (ADHD) . 

b.) Die Uni Chicago stellte laut einer Studie fest ( Brain Drain: The Mere Presence of One’s Own Smartphone Reduces Available Cognitive Capacity ), alleine schon wenn das Smartphone neben auf dem Schreibtisch liegt, fällt das Ergebnis eines IQ Tests deutlich schlechter aus (Ablenkung) . Alleine die sichtbare Nähe des Smartphones zieht kognitive Ressourcen ab, und zwar deutlich ! Aber wenn man weniger Aufmerksamkeit hat, lernt man auch weniger.

c.) Bitkom, ein "Digitalverband" in Deutschland behauptet, wenn wir den schwachen Schülern Internet und ein Endgerät kostenlos zur Verfügung stellen würden, dann würden schulische Leistungen besser werden. Hr. Spitzer ist sich sicher: Das Gegenteil ist der Fall!

Was noch dazu käme: Gerade den schwachen Schülern wird dabei am meisten geschadet !  

( Bitcom - 1999 gegründet, vertreten wir heute mehr als 2.700 Unternehmen der digitalen Wirtschaft, unter ihnen gut 1.000 Mittelständler, über 500 Startups und nahezu alle Global Player.) Es geht ums Geschäft !

d.) "Der Füllfederhalter ist mächtiger als die Tastatur", eine Studie aus dem Jahre 2014 ( Studie ). Man nehme  5 große Hörsäle und lässt jeweils die Hälfte der Studenten den Laptop vorher abgeben und die andere hälfte mit Stift und Zettel arbeiten.  

Danach werden Muliple Choice Aufgaben über das Thema gemacht - und es war 5x das gleiche Resultat:  Diejenigen, die mitschreiben mussten, hatten besser abgeschnitten !

Zitat Hr. Spitzer: Die "Digitalisierung" in den Klassenzimmern führt nicht zu einer Verbesserung sondern zu einer Verschlechterung des Unterrichts, dafür gibt die Regierung dann 6 Milliarden Euro aus (!) 

Das Hauptproblem bei PC im Unterricht wäre, daß während der Schulzeit am digitalen Endgerät ca. 34% der Zeit etwas anderes gemacht wird, als zu lernen... Aber man hat auch untersucht, ob mehr (Lern) Zeit am Computer zu besseren Noten führt - das Ergebnis war klar: NEIN. Also wer mehr am Computer lernt, der lernt deswegen nicht mehr ! 

Zitat: "Wenn Computer so etwas wären wie die "Pille gegen Dummheit" und man würde diese z.B. an die Gesundheitsbehörde schicken mit der Bitte um Zulassung, würde es postwendend zurückgesendet werden müssen mit der Begründung : Es hat keine Wirkung, aber jede Menge Nebenwirkungen ".

e.) Nächste Studie: Die Militärakademie Westpoint  (The impact of computer usage on academic performance) hatten sich vorgenommen, die Nützlichkeit digitaler Medien (vor Einführung) für sich zu testen. 

Man hat 50 Klassen per Zufall versuchsweise eingeteilt: 

- PC+Tablet 

- Nur Tablet 

- keines von beiden.  

Ergebnis: Nur die Leute ohne PC oder Tablet waren durchschnittlich 20% besser. Die Autoren folgerten daraus : Dieser Effekt muß an anderen Schulen, welche nicht unser hohes Motivationspotential (Militärschule)  besitzen, noch folgenschwerer sein. 

Digitale Medien an den Schulen behindern also massiv den Lerneffekt. 

f.) Eine andere Studie zeigt, daß die PISA Wertungen in Verbindung mit der Höhe von Investitionen der Länder in digitale Medien umgekehrt proportional währen. Finnland war lange Zeit PISA Sieger, nach Ihrer Digitalisierung waren Sie im Vergleich stark abgesackt.

g.) Die OECD (Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) stellt in Ihrem Buch die Digitalisierung wie folgt dar: 

Students, Computers and Learning - Making the Connection . Auf Seite 153 kann man gut sehen, daß die "Performence" immer dann schlechter wird, je mehr Computer in den Schulen zum Einsatz kommen ! Hier kann man auch den derzeitigen Platz von Finnland und natürlich Deutschland sehen. Die Ergebnisse beruhen auf PISA Auswertungen zwischen 2003 - 2012.  Der Trend, oder wie es hier so schön heißt "Connection" ist absolut NEGATIV!

Dafür sollen nun auch in Deutschland 5 Milliarden Euro ausgegeben werden ?Und das unter dem unscheinbbaren Begriff  "Digitalisierung" in den Schulen ? Hr. Spitzer kritisiert auch die suggestive und heuchlerische Aufmachung des Buches der OECD: 

"Computer und lernen - making the Connection" suggeriert einen Vorteil - aber die Auswirkungen wären definitiv NEGATIV !

h.) Sciencexpress Report - Google Effects on Memory: Cognitive Consequences of Having Information at Our Fingertips 

Was wird hier ausgesagt? Wissenschaftler von Columbia und Havard haben etwas ganz simples gemacht: Es wurden Informationen dargeboten; per Buch, Zeitung, Zeitschrift oder Google. Ein paar Tage später hat man geschaut was am besten hängen blieb. Ergebnis: Informationen per Google blieben am wenigsten hängen ! 

Zitat Hr. Spitzer: "Wenn es etwas gibt, was man zum lernen nicht verwenden soll, dann ist es Google ! " und " Bildungspolitiker sagen heute, wenn die Schüler was lernen sollen, dann sollen Sie es Googeln... die Studie zeigt genau das Gegenteil."

i.) Im Sciensemagazin konnte man schon vor 8 Jahren unter dem Artikel " Electronic Textbooks: Why the Rush? "  nachlesen, das elektronische Lehrbücher nicht so gut funktionieren wie solche aus Papier, und zwar vor allem dann, wenn Sie "so richtig gut gemacht sind" - also aufwendig graphisch und mit Videos , Links etc. ausgestattet.  Wenn man das macht, und das sagt der Artikel aus, nimmt die Lernleistung der Schüler ab ! Hr. Schnitzer begründet das so: 

Je mehr Schüler beim Bedienen schon abgelenkt werden, desto weniger denken Sie darüber nach - und das ist nicht gut für das Lernen. Es ist eine Quintessenz der Neurowissenschaft in Verbindung mit Lernen : NACHDENKEN ! Computer sind auf der Arbeit zwar gut, um geistige Arbeit abzunehmen, aber um zu Lernen muß man eben selber denken.  Artikel, wie z.B. von dem Magazin GEO : "Wissen fürs Leben: Digital macht schlau!" stc. wären absolute Luftnummern und hätten nichts mit der Wirklichkeit zu tun.


Schlußbetrachtungen

Digitalisierung ist heute ein orwellscher Begriff. Zusammen mit dem Deckmantel von Freiheit und Fortschritt für uns alle, könnten die Durchsetzung von Geschäftsmodellen großer Konzerne oder gar die totale globale Überwachung und Steuerung der Menschen stehen. 

Viele Indizien weisen jetzt schon darauf hin.

Millionen haben Orwells „1984“ gelesen oder die Verfilmung aus den 80er Jahren gesehen. Trotzdem scheint kaum jemand zu bemerken, wie sich die Methoden des Diktators, in dem Roman „Großer Bruder“ genannt, in unsere reale Gegenwart hineinfressen. Offensichtlich haben einige unserer Zeitgenossen Orwell ganz anders gelesen, nämlich nicht als Warnung, sondern als Anleitung.
Was einst sicher nur als düstere Warnung gemeint war, wird heute als Verheißung verstanden oder sogar eifrig nachgemacht. Haben wir eigentlich noch alle Tassen im Schrank? Lieber nicht nachzählen.  

Google, Amazon, Facebook, aber auch andere große Monopole wie Microsoft, Apple, einige Großbanken etc. gehören rechtzeitig zerschlagen, solange es noch geht... sonst besteht die Gefahr, daß sich diese sehr bald - zum einen unantastbar machen - und zum anderen die Kontrolle über einen Großteil menschlichen Lebens auf diesem Erdball ausüben. Standart Oil wurde 1911 zerschlagen, 1982 fiel das Telefonmonopol von AT&T, jetzt wird es Zeit für einen neuen Anlauf zur Brechnung dieser Monopolmächte.


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